Kanzlei Bauroth

Mit Recht an Ihrer Seite.



Erstberatung

 

Der Begriff der Erstberatung umfasst grundsätzlich ein erstes Beratungsgespräch zwischen Ihnen und dem Anwalt. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung "ist eine Erstberatung eine pauschale, überschlägige Einstiegsberatung" (Bundesgerichtshof, Beschluss vom 3. Mai 2007, Aktenzeichen: I ZR 137/05). Gegenstand des Gesprächs kann beispielsweise eine abstrakte kurze Rechtsfrage sein, aber auch eine erste Einschätzung Ihres konkreten rechtlichen Anliegens. Dies soll Sie in die Lage versetzen zu entscheiden, ob Sie die Angelegenheit weiterverfolgen wollen oder nicht.

 

Wenn die Erstberatung für Ihre Frage reicht

 

Sind mit dem einen Gespräch all Ihre Fragen ausreichend geklärt und benötigen Sie keinerlei weitere Unterstützung, so fallen außer der Erstberatungsgebühr keine weiteren Kosten für Sie an. Dies gilt jedoch nicht, sofern in Ihrem Fall noch weiterer Schriftverkehr oder Kontakt mit der Gegenseite nötig ist bzw. Sie zur Beurteilung Ihres Sachverhalts erst noch weitere Unterlagen vorlegen müssen. Geht es in der Sache um die Einschaltung eines Gerichts oder ist die Angelegenheit bereits an das Gericht gereicht worden, scheidet eine Erstberatung mit niedrigerer Gebühr ebenfalls aus. Soll heißen: Es kommen die regulären gesetzlichen Gebühren zum Tragen.

 

Wenn eine anwaltliche Vertretung nötig wird

 

Sollte sich erst nach Zahlung der Erstberatungsgebühr herausstellen, dass Sie in derselben Angelegenheit weiteren Bedarf an Unterstützung in Form anwaltlicher Vertretung haben, wird ein schon gezahlter Betrag auf die neue entstehende Anwaltsgebühr angerechnet, sofern dies nicht durch eine Vergütungsvereinbarung ausgeschlossen sein sollte. Sie haben also faktisch keinen "Verlust", wenn sich herausstellt, dass der rechtliche Konflikt durch eine einfache Beratung letztlich doch nicht gelöst ist. Bitte beachten Sie jedoch, dass diese Anrechnung nicht gilt, wenn Sie letztlich einen anderen Anwalt für die Folgesache beauftragen.


© Photo: Steven Ritzer (upstairs - unter CC BY-ND 2.0)
© Photo: Steven Ritzer (upstairs - unter CC BY-ND 2.0)

Was die Erstberatung für Verbraucher kostet

 

Die Gebühr für eine Verbraucher-Erstberatung beträgt in meiner Kanzlei grundsätzlich 226,10 EUR (190,00 EUR plus 19% Umsatzsteuer). Dies gilt für persönliche mündliche Beratungen in meinem Büro oder auch per Telefon. Die gesondert zu berechnende Pauschale für Telekommunikation in Höhe von 23,80 EUR berechnet (20,00 EUR plus 19% Umsatzsteuer) ist dabei schon inbegriffen.

 

Bitte beachten Sie, dass eine gewünschte Prüfung von Unterlagen vor einem geplanten Besprechungstermin (persönlich oder telefonisch) keine Erstberatung mehr, sondern bereits eine "normale" Beratung darstellt, deren Vergütung von mir aufgrund des zusätzlichen Aufwandes über eine entsprechende Honorarvereinbarung, meist ein Zeithonorar, mit den Mandanten geregelt wird.

 

Was die Erstberatung für Unternehmer kostet

 

Wollen Sie als Unternehmen eine Erstberatung in Anspruch nehmen, gilt der obengenannte Gebührensatz von 190 EUR plus 19% Umsatzsteuer (insgesamt 226,10 EUR) nicht. Das heißt, die Erstberatung kann für Sie je nach Aufwand und Umfang der Beratung auch deutlich teurer werden, da die Bestimmung des angemessenen Honorars hier im Ermessen des Anwalts liegt.

 

Wenn Sie Anspruch auf Beratungshilfe haben

 

Gern prüfe ich auch, ob für Sie Beratungshilfe in Frage kommt. In diesem Fall ist die Erstberatung bei mir für Sie kostenlos, da ich auf den mir zustehenden gesetzlichen Kostenanteil der Mandanten in Höhe von derzeit 15,00 EUR verzichte.


Bei sämtlichen Fragen zu Kostenaspekten anwaltlicher Leistungen
stehe ich Ihnen gern zur Verfügung!