Kanzlei Bauroth

Mit Recht an Ihrer Seite.


 

Vergütungsvereinbarung

 

Grundsätzlich werden in meiner Kanzlei die anwaltlichen Kosten nach einer Vergütungsvereinbarung abgerechnet, und zwar auf der Grundlage eines kombinierten Pauschal- und Zeithonorars. In den vielen Jahren meiner Tätigkeit hat sich dies als die fairste Methode herausgestellt, um Ihr Interesse am Fall sowie meinen Bearbeitungsaufwand optimal zu vereinen.

 

Wie werden Vergütungsvereinbarungen erstellt?

 

Grundlage fast jeder Honorarvereinbarung ist in meiner Kanzlei der Gegenstandswert des Falles, der dann in einen bestimmten Rahmen eingeordnet wird. Dafür werden die gesetzlichen Gebührentabellen zu Hilfe genommen, so dass nachfolgend ein Pauschalsatz ermittelt werden kann, mit dem eine bestimmte Anzahl an Arbeitsstunden abgegolten ist. Wird diese Anzahl überschritten - dies wird von mir durch die genaue Dokumentation des Zeitaufwands dokumentiert (Minutenerfassung) - kommt das Zeithonorar zum Tragen.

 

Auch in Fallgestaltungen mit hohem Recherche- und Bearbeitungsaufwand schließe ich mit Ihnen entsprechende Vereinbarungen ab. Dazu zählen auch Beratungsleistungen mit der Notwendigkeit der Vorabprüfung von umfangreichen Unterlagen nebst entsprechender rechtlicher Analyse.

 

Meine Kanzlei steht für Kostentransparenz, Vertrauen und Offenheit. Es ist daher für mich selbstverständlich, Honorarvereinbarungen mit Ihnen zu besprechen und Ihnen die Klauseln jeder Vereinbarung zu erläutern, sofern Unklarheiten auftauchen sollten. 

 

Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

 

Dies ist - wie oben erörtert - hauptsächlich vom Gegenstands- bzw. Streitwert des Falles abhängig und kann daher nicht verallgemeinert werden. Auf Anfrage teile ich Ihnen gern mit, wie hoch die Kosten meines Honorars in Ihrem konkreten Sachverhalt ausfallen würden, so dass Sie bereits im Vorfeld wissen, mit welchen Kosten konkret zu rechnen wäre. Mein Stundensatz für die Ermittlung des kombinierten Pauschal- und Zeithonorars liegt derzeit bei 300,00 EUR plus gesetzlicher Umsatzsteuer.

 

Welche Besonderheiten müssen Sie bei Rechtsschutzversicherungen beachten?

 

Bitte denken Sie daran, dass Rechtsschutzversicherungen nur die Gebühren übernehmen, die das Gesetz dem Anwalt als Mindestvergütung zuspricht. Diese Vergütung ist meist niedriger als die individuell vereinbarte, so dass Sie trotz Versicherung einen Teil der Kosten selbst übernehmen müssten. Gleiches gilt, wenn Sie in einem Rechtsstreit vor Gericht obsiegen (das heißt "gewinnen"). Grundsätzlich muss Ihr Gegner dann Ihre gesamten Anwaltskosten ersetzen, was jedoch nur für die gesetzliche Vergütung des Anwalts zutrifft. Das heißt, geht die Vergütungsvereinbarung kostenmäßig darüber hinaus, müssen Sie die Differenz selber tragen oder mit dem Gegner vereinbaren, dass er auch die zusätzlichen Kosten übernimmt, die Ihnen durch Abschluss der anwaltlichen Honorarvereinbarung entstanden sind.

 

Sind Vergütungsvereinbarungen überhaupt notwendig?

 

Um meinen Beratungsservice in hervorragender Qualität anbieten zu können, muss ich sowohl effektiv als auch kostendeckend arbeiten. Dies ist durch die gesetzlichen Gebühren in den wenigsten Fällen sichergestellt, vor allem im außergerichtlichen Bereich, denn der Zeitaufwand für den Anwalt kann vor allem bei der Erstellung von Gutachten, Verträgen, aber auch Testamenten erheblich sein. Gleiches gilt für umfangreiche Erbrechtsmandate, in denen viele außergerichtliche oder gerichtliche Termine wahrgenommen werden müssen oder umfangreiche Recherche bzw. eine sehr zeitaufwändige Bearbeitung notwendig sind, insbesondere durch den Entwurf entsprechender Klageschriften.

 

Ferner kommt es nicht selten vor, dass Mandate durch den Aufwand, der durch die Bearbeitung eines weiteren - eventuell sogar eilbedürftigen - Falles entsteht, nicht mehr angenommen werden können, da die Arbeitszeit schlicht nicht ausreicht. In solchen Fällen gibt das Gesetz dem Anwalt daher ausdrücklich die Option in die Hand, auf eine Vergütungsvereinbarung mit dem Mandanten hinzuwirken. Damit wird nicht zuletzt garantiert, dass Ihr rechtlicher Vertreter sich zeitlich voll und ganz mit der gebotenen Intensität auf Ihren Fall konzentrieren kann.