Kanzlei Bauroth

Mit Recht an Ihrer Seite.


 

Vergütungsvereinbarung

 

In bestimmten Fällen werden in meiner Kanzlei die Kosten nach einer Vergütungsvereinbarung abgerechnet. Dies betrifft vor allem Sachverhalte, die durch Änderungen im Vergütungsrecht nicht mehr unter die gesetzliche Abrechnung nach Gegenstands- bzw. Streitwert fallen.

 

Wann kommt eine individuelle Vergütungsvereinbarung in Frage?

 

Hauptanwendungsfälle für die Anwendung von Vergütungsvereinbarungen sind in meiner Kanzlei die Erstellung von Testamenten bzw. Vorsorgevollmachten und Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Aber auch in Fallgestaltungen mit hohem Recherche- und Bearbeitungsaufwand schließe ich mit Ihnen entsprechende Vereinbarungen ab. Dazu zählen auch Beratungsleistungen mit der Notwendigkeit der Vorabprüfung von Unterlagen. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Aufzählung nicht abschließend ist, sondern von mir stets für den jeweiligen Einzelfall beurteilt wird.

 

Meine Kanzlei steht für Kostentransparenz, Vertrauen und Offenheit. Es ist daher für mich selbstverständlich, Honorarvereinbarungen mit Ihnen zu besprechen und Ihnen die Klauseln jeder Vereinbarung zu erläutern, sofern Unklarheiten auftauchen sollten. 

 

Mit welchen Kosten muss ich bei Vergütungsvereinbarungen rechnen?

 

Dies ist sehr stark vom jeweiligen Einzelfall abhängig und kann daher nicht verallgemeinert werden. Abgerechnet werden kann im Falle einer Vergütungsvereinbarung beispielsweise nach festen Stundensätzen oder über einen Pauschalbetrag für die gesamte Angelegenheit. Mein Stundensatz liegt derzeit bei 300,00 EUR plus 19% Umsatzsteuer (insgesamt 357,00 EUR).

 

Welche Lösung für Ihr Anliegen am besten geeignet ist, teile ich Ihnen auf Anfrage gern mit, so dass Sie bereits im Vorfeld genau wissen, mit welchen Kosten für Ihren Fall zu rechnen ist. 

 

Welche Besonderheiten muss man beachten?

 

Bitte beachten Sie grundsätzlich, dass Rechtsschutzversicherungen nur die Gebühren übernehmen, die das Gesetz dem Anwalt zuspricht. Diese Vergütung ist meist niedriger als die individuell vereinbarte, so dass Sie trotz Versicherung einen Teil der Kosten selbst übernehmen müssten. Gleiches gilt, wenn Sie in einem Rechtsstreit vor Gericht obsiegen (das heißt "gewinnen"). Grundsätzlich muss Ihr Gegner dann Ihre gesamten Anwaltskosten ersetzen, was jedoch nur für die gesetzliche Vergütung des Anwalts zutrifft. Das heißt, geht die Vergütungsvereinbarung kostenmäßig darüber hinaus, müssen Sie die Differenz selber tragen.

 

Sind Vergütungsvereinbarungen überhaupt notwendig?

 

Um meinen Beratungsservice in hervorragender Qualität anbieten zu können, muss ich sowohl effektiv als auch kostendeckend arbeiten. Dies ist durch die gesetzlichen Gebühren in den wenigsten Fällen sichergestellt, vor allem im außergerichtlichen Bereich, denn der Zeitaufwand für den Anwalt kann vor allem bei der Erstellung von Gutachten, Verträgen, aber auch Testamenten erheblich sein. Gleiches gilt für umfangreiche Erbrechtsmandate, in denen viele außergerichtliche oder gerichtliche Termine wahrgenommen werden müssen oder umfangreiche Recherche bzw. eine sehr zeitaufwendige Bearbeitung notwendig sind, insbesondere durch den Entwurf entsprechender Klageschriften.

 

Ferner kommt es nicht selten vor, dass Mandate durch den Aufwand, der durch die Bearbeitung eines weiteren - eventuell sogar eilbedürftigen - Falles entsteht, nicht mehr angenommen werden können, da die Arbeitszeit schlicht nicht ausreicht. In solchen Fällen gibt das Gesetz dem Anwalt daher ausdrücklich die Option in die Hand, auf eine Vergütungsvereinbarung mit dem Mandanten hinzuwirken. Damit wird nicht zuletzt garantiert, dass Ihr rechtlicher Vertreter sich zeitlich voll und ganz mit der gebotenen Intensität auf Ihren Fall konzentrieren kann.